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piqd026 Daniel Schreiber über “Zuhause”

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Daniel Schreibers neues Buch heißt “Zuhause”. Im Gespräch geht es um seine Kindheit in der DDR und darum, warum Menschen ein häufig nostalgisches Empfinden haben, wenn es um “Zuhause” oder “Heimat” geht.

Daniel Schreibers piqd-Haupt-Kanal ist „Feminismen“, dann gibt es ab und zu einen in Text von ihm in „Zeit und Geschichte“. Sein Buch “Zuhause” wurde vor allem im Kanal “Literatenfunk” lobend erwähnt.

Ein piq von Daniel Schreiber über den Oscar an Casey Affleck in diesem Jahr hat zu vielen Kommentaren geführt. Die Frage, was es mit einer Gesellschaft macht, wenn sie einem Menschen, dem sexuelle Gewalt gegen Frauen vorgeworfen wird, einen solchen Preis verleiht, treibt Daniel recht um.

  Musik: Zava_instrumental_Obo-è!
by ZAVAPRODUZIONI
piqs und Hintergründe

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3 Kommentare

  1. Bezüglich des angesprochenen Kommentars zum Casey Affleck-piq möchte ich nur sagen, dass ich es nicht angebracht finde, das Argument, das der Kommentator aufwarf, einfach mit einem lachenden “alter Mann” vom Tisch zu wischen, wie Sie, Herr Schreiber, es hier tun. Eine ernsthafte inhaltliche Auseinandersetzung mit dem eigentlichen Punkt, den Herr Malischek in der Diskussion hatte, kann ich weder hier im Podcast, noch in der Diskussion unter dem ursprünglichen piq ausmachen.
    Inhaltlich würde ich auch eher Herrn Malischeks Position beipflichten, ich hätte mich aber auch gerne durch ein gutes Argument von der Gegenposition überzeugen lassen. Schade!

    Abgesehen davon: Wie immer ein toller Podcast und insbesondere ein “Weiter so!” an die beiden Moderatorinnen, sowohl hier als auch beim Lila Podcast! 🙂

    • @ Ramon Salter
      besten Dank für das Lob, und m.E. geht es bei dem “Wegwischen” mehr um ein strukturelles als um ein inhaltliches Beschreiben einer Situation.
      Viele Grüße!

    • Danke für Ihren Kommentar und danke, dass Sie den Podcast gehört haben. Das freut mich. Ich muss Ihnen nur leider widersprechen. Wir haben uns sowohl in den Kommentaren zum angesprochenen Piq als auch im Podcast inhaltlich mit Herrn Malischeks Argument auseinandergesetzt. Sein Argument war, dass wir niemanden boykottieren sollten, solange es kein Urteil gibt. Der Meinung bin ich auch, und zu einem Boykott hat auch niemand aufgerufen. Das heißt aber nicht, dass wir über die auch von Affleck selbst nicht dementierten sexuellen Übergriffe schweigen sollten. Ich muss Ihnen beipflichten, dass der Hinweis, es handele sich bei Herrn Malischek um einen “älteren Mann”, lediglich mit dem Hinweis versehen “wie man später in den Kommentaren erkennen konnte”, missverständlich war. Ich nahm damit Bezug auf einen seiner Kommentare, in denen er mich als “junger Mann” bezeichnete, der “von sich selbst zu sehr überzeugt ist”. Es gibt verschiedene Strategien, seinem Gegenüber implizit das Sprechen zu verbieten, die Behauptung der eigenen Überlegenheit durch Sachen wie Alter ist eine davon, andere sind persönliche Beleidigungen dieser Art und natürlich, dem Gegenüber eine Position unterzuschieben, die er nicht vertritt. Noch eine andere ist, die Argumente der Gegenseite beflissentlich zu überhören und dann zu behaupten, dass es sie nicht gäbe. Vieles davon läuft unbewusst ab.

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