piqd034 Michaela Maria Müller über Erinnerung

| 1 Kommentar

Michaela Maria Müller, geboren in Dachau, arbeitet gerade an einem Buch über ihren Heimatort: Sie führt Gespräche mit Holocaust-Überlebenden und versucht, das Schweigen wenn nicht zu überwinden, so wenigstens zu verstehen.

“Die Straße, die ich in meiner Schulzeit vier, fünf Jahre lang überquert habe, sie war sehr breit – dort waren die Gleise, die zum Konzentrationslager führten.” Mit ihrer Familie oder in der Dachauer Schule hat Michaela Müller darüber nicht viel gesprochen: Der Umgang mit Erinnerung ist schwierig, sagt sie.

Michaela Müller hat vor einigen Jahren auch eine Reise nach Somalia und das Nachbarland Somaliland gemacht: Über ihre Erfahrungen dort erzählt sie, von Bürokratie und den vielen Buchmessen, die auf dem afrikanischen Kontinent seit kurzem wie Pilze aus dem Boden schießen.


piqs und Hintergründe

 

Ein Kommentar

  1. Hallo Frau Müller,

    es ist wahrscheinlich eine schöne Sache ein Buch zu schreiben, dies sollte auch in Ihrem Falle so sein. Ich wollte ich könnte gut schreiben. Man sollte auch nie vergessen, was mit den Menschen in Dachau und in den anderen Konzentratsionslagern passiert ist.
    Das Fernsehen hält mit täglichen Sendungen die Erinnerungen schon wach genug.
    Auch Zahlungen an Israel sind heute noch zu leisten, obwohl der Krieg schon vor über 70 Jahren beendet wurde. Ich gehöre einer Generation an die lange nach dem Krieg geboren wurde. Aber manchmal habe ich das Gefühl ich werd mit verantwortlich gemacht an diesem Desaster. Wünsche Ihnen eine gute Zeit und viel Erfolg.

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.