Wer stoppt die digitalen Giganten?

| 1 Kommentar

Die “Digitalen Giganten”, Firmen wie Facebook, Apple, Google oder Amazon, bestimmen unser aller Leben im Netz und zunehmend wirken sie auch in unser “Offline-Leben” hinein. Sie haben es geschafft, digitale Monopole für sich und ihren Wirkbereich zu etablieren. Ob das gut ist? Wer kann sie stoppen?

Um diese Frage zu diskutieren sind wir in die Kulturkantine im Prenzlauer Berg gegangen und haben die drei Gäste der Sendung an einen Tisch gesetzt – denn zum ersten Mal haben wir einen piqd Salon mit Diskussion und Live-Podcast ausprobiert.

  Musik: Zava_instrumental_Obo-è! by ZAVAPRODUZIONI
 

Die Fragen

Müssen wir die digitalen Giganten überhaupt stoppen, oder reguliert sich der Markt schon ganz gut selbst? Welche Mittel haben wir überhaupt, sie zu zügeln? Welche Mittel fehlen uns? Sind Verbraucher_innen und Politik wirklich so ohnmächtig, wie es die Autor_innen aus dem von Jörn Klare gepiqten Artikel feststellen?

Die Gäste:

  • Anke Domscheit-Berg ist Bundestagsabgeordnete für DIE LINKE und sitzt im Ausschuss für Digitale Agenda. Davor war sie jahrelange Netz-Aktivistin und in ihrem früheren Leben auch schon als Unternehmensberaterin und für Microsoft tätig.
  • Thomas Jarzombek ist im Vorstand der CDU/CSU-Fraktion und Sprecher im Ausschuss Digitale Agenda
  • Walter Palmetshofer ist Ökonom und seit Jahren netzpolitsch aktiv. Aktuell arbeitet er bei der Open Knowledge Foundation an den Projekten Open Data Incubator for Europe (ODINE), einem H2020-Forschungsprojekt und am Digitalen Offenheitsindex [do:index]

Diskutiert mit uns!
Wie seht ihr die Debatte? Was macht euch Sorgen? Was wünscht ihr euch von der Politik? Sagt es uns in den Kommentaren 🙂

Ein Kommentar

  1. Vielen Dank für den interessanten Talk!

    Ich würde gerne mehr erfahren zu den offenen Schnittstellen… Mir erscheint das eine großartige Lösung. Wie kann sowas funktionieren? Auf was kann man die Technologie alles anwenden?

    Ich nutze als Amazon-Alternative idealo. Ist das „besser“?

    Wieso gibt es eigentlich nicht die Möglichkeit eines kostenpflichtigen Accounts bei Google oder Facebook, bei dem für den Service vom Nutzer bezahlt wird und nicht vom Werbekunden?

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.