Redaktion

piqd WIRTSCHAFT #1
Wirtschaftswachstum

piqd WIRTSCHAFT #1

Wirtschaftswachstum

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piqd Wirtschaft ist unser neuer Podcast über die großen Fragen der Wirtschaft. Hier sprechen wir nicht direkt über tagesaktuelle Wirtschaftsnachrichten, sondern wollen dabei helfen, die großen Themen zu verstehen, die unsere Gesellschaft umtreiben.

Wir sind:

Georg Wallwitz, kuratiert im piqd-Kanal “Volk und Wirtschaft”, ist Inhaber einer Vermögensverwaltung und Autor zweier Bücher.

Moritz Orendt ist Marketing-Beauftragter bei piqd und interessiert an vielen Fragen der VWL und der Philosophie. Deswegen hat er dies einmal studiert.

Musik: Zava_instrumental_Obo-è! by ZAVAPRODUZIONI

In unserer ersten Episode sprechen wir über Wirtschaftswachstum und versuchen Antworten auf verschiedene Fragen zu finden:

  1. Wie wird Wirtschaftswachstum gemessen?
  2. Warum brauchen wir Wirtschaftswachstum in unserer Gesellschaft so dringend?
  3. Seit wann gibt es Wirtschaftswachstum in unserer Gesellschaft?
  4. Wie entsteht Wachstum in der Wirtschaft?
  5. Was sind die Schattenseiten des Wirtschaftswachstums und wie können wir mit ihnen umgehen?
  6. Wo gibt es Alternativen zum Wirtschaftswachstum als oberstes gesellschaftliches Ziel?

Wir freuen uns bei unserer ersten Episode natürlich besonders über Feedback, am besten einfach hier per Kommentar.

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piqd THEMA #62
Sollten wir Hartz IV abschaffen?

piqd THEMA #62

Sollten wir Hartz IV abschaffen?

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Nicht erst seit gestern diskutieren wir über die Hartz-Gesetze der rot-grünen Bundesregierung unter Gerhard Schröder. Schon seit der Einführung werden die Gesetze von vielen Seiten stark kritisiert. Dabei konzentriert sich die Kritik häufig vor allem auf eines der vielen Hartz-Gesetze: Hartz IV.

“Anhand von Hartz IV zeigt sich stark die Wut über den Niedriglohnsektor. Das heißt mit Hartz IV verbinden viele dieses Stigma, mit Hartz IV verbinden viele Armut. Und wenn man über Hartz IV diskutiert, dann diskutiert man automatisch über die Frage: „Was ist eine Existenzgrundlage, die Menschen ermöglicht in Würde zu leben?“. Und das ist einer der emotionalsten Punkte in dieser ganzen Arbeitsmarktreformdebatte.”
Dario Nassal, The Buzzard

Ob Hartz IV als Existenzgrundlage wirklich ausreicht, ist umstritten. Auch die Idee, dass vor allem junge Menschen mit Sanktionen dazu gebracht werden müssen, zu arbeiten, wird mittlerweile von vielen Menschen als überholt angesehen. Der Grund für diese Idee der Strafen liegt für den Sozialwissenschaftler Stefan Sell vor allem im negativen öffentlichen Bild des Hartz IV-Empfängers.

„Worauf ich hinaus will ist, in den Köpfen vieler Menschen, die heute auf Hartz IV Empfänger gucken und das ist eigentlich das fatale, hat sich eine Sind-die-nicht-irgendwie-selber-schuld-an-ihrer-Situation-Sichtweise verankert.”
Stefan Sell

Gleichzeitig loben viele Ökonomen die Hartz-Gesetze als Grundlage für das deutsche Wirtschaftswachstum der letzten Jahre. Trotzdem werden die Rufe nach Veränderung immer lauter und mittlerweile kommen die nicht nur von Linken, sondern auch aus CDU, FDP, Grünen und auch von der AfD. Dabei ist auch immer häufiger der Wunsch nach einer Grundsicherung zu hören.

“Für die Linken ist das natürlich vielleicht gewissermaßen ein Träumchen. Allerdings will keine der Parteien, die jetzt im Bundestag vertreten sind, tatsächlich ein Grundeinkommen, geschweige denn ein bedingungsloses Grundeinkommen, einführen.”
Tina Groll, Zeit Online

Über welche Änderungen diskutieren die Parteien? Und kann es wirklich eine Lösung sein, Hartz IV einfach abzuschaffen? Antworten gibt es in der neuen Folge piqd Thema.

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DEAR READER #1
„Ich lese wahnsinnig viel, wenn ich schreibe“

Dear Reader #1

„Ich lese wahnsinnig viel, wenn ich schreibe“

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In „Dear Reader“ spricht Annika Reich mit Mascha Jacobs unter anderem darüber, dass sie immer drei oder vier Bücher gleichzeitig liest und über ihre Faszination für die Klatschmagazine ihrer Oma und die Adligen Europas. Die Schriftstellerin und Aktivistin erzählt von einer Kreditkarte für ihre Lesewünsche als Kind, warum sie Bücher nur im Zustand größter Wehrlosigkeit und Schwäche verleiht und was ihre ungetragenen Highheels mit Don Quijote von Cervantes und den Bücherstapeln neben ihrem Bett zu tun haben.

Annika Reich

Annika Reich ist nicht ohne Grund die erste Gesprächspartnerin. Sie hat sich mit dem Literatenfunk auf piqd.de die Blaupause für den Podcast ausgedacht. Weil sie immer schon die besten Buchtipps von ihren schreibenden Kollegen und Kolleginnen bekam und abseits der Besprechungen von Neuerscheinungen eine große Lücke klafft. Diese schließt „Dear Reader“. Hier sprechen Autoren und Autorinnen darüber, warum sie was gerade lesen.

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piqd THEMA #61
Wie Medizin digital neu erfunden wird

piqd THEMA #61

Wie Medizin digital neu erfunden wird

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Die Aufgabe von Ärzten war bisher, Krankheiten zu behandeln. Nun gibt es zum ersten Mal in der Menschheitsgeschichte die Chance für die Medizin, weit früher zu erkennen als bisher, ob im Körper etwas schief läuft: Sensoren in Fitnesstrackern, digitalen Armbanduhren wie der Apple Watch, aber auch in Blutdruckmessern, vernetzten Waagen und anderen Geräten erlauben es gesundheitsbewussten Menschen, ihren Körper ständig zu beobachten.

"Also die Studien, die es gibt zeigen zunehmend, dass die Chatbot-Anwendungen ungefähr so gut sind wie Ärzte und die ersten zeigen jetzt, die sind besser, spezialisiert auf ein Thema“ – Dr. Markus Müschenich

„Die Ärzte mit denen wir im Moment arbeiten, die haben vor allen Dingen erst Mal Interesse an neuer Technologie. […] Unsere Technologie ist nicht nur eine diagnostische Hilfe, sondern sie ist auch eine Kommunikationshilfe für den Arzt“ – Larissa Middendorf

Diese Entwicklung steht erst am Anfang, doch schon jetzt ist absehbar, dass sie unser Grundverständnis einer guten medizinischen Versorgung auf den Kopf stellen wird: Statt Krankheiten zu diagnostizieren, wenn es womöglich schon zu spät ist, werden Ärzte künftig versuchen, den Körper von vornherein gesund zu halten. Aus dem Helfer in der Not wird ein ständiger Begleiter und Berater, der mithilfe von Daten und Algorithmen alles im Blick behalten kann, um sofort zu eingreifen, wenn sich erste Symptome einer Krankheit abzeichnen.

„Die Charité hat unglaubliche Datenschätze und jetzt dieses Handwerkszeug auf diese Daten anzuwenden ist verleitend. Radiologie, also die Bildgebung allgemein, hat da sicherlich einen Vorreiterstatus […]. Da werden übrigens regelmäßig auch Ärzte geschlagen in ihrer diagnostischen Kompetenz“ – Tim Huse

Musik: Zava_instrumental_Obo-è! by ZAVAPRODUZIONI

Beim piqd Salon gingen wir unter anderem folgenden Fragen nach:

  • Was ist technisch möglich?
  • Was dürfen wir realistischerweise erwarten und wie schnell
  • Wie muss sich das Gesundheitswesen ändern, um die Chancen einer vorsorgenden Medizin auszuschöpfen?
  • Wie gelingt der Wandel, wenn eine Milliarden-Industrie bisher sehr gut davon lebt, Kranke zu behandeln – und womöglich gar kein Interesse daran hat, Krankheiten zu verhindern?

Unsere Gäste waren:

Larissa Middendorf, Magnosco (Hautkrebs-Früherkennung mithilfe von Künstlicher Intelligenz) Tim Huse, Berlin Health Innovations Dr. Markus Müschenich, Vorstand des Bundesverbands Internetmedizin und Managing Director von Flying Health

Moderiert wurde der Abend von Karsten Lemm, freier Autor in Berlin und bis vor kurzem Redakteur beim deutschen WIRED. Zuvor lebte Karsten 16 Jahre lang als Korrespondent in San Francisco und schrieb für Zeitschriften wie den Stern, Capital und GEO Wissen über den Technologiewandel. Auf piqd.de ist Karsten einer der Kuratoren für den Kanal Zukunft und Arbeit.

Den im Podcast erwähnten piq findet ihr hier.

Produktion und Moderation der Spezialfolge: Isabel Woop

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piqd THEMA #60
Bauhaus wird 100 Jahre

piqd THEMA #60

Bauhaus wird 100 Jahre

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Im nächsten Jahr wird das legendäre Bauhaus 100 Jahre alt. Bis heute gilt Walter Gropius’ Bauhaus als “große Idee, für gemeinschaftliches, interdisziplinäres Gestalten, für die unbedingte Suche nach Utopien, Chancen und Inspirationen.” Und bis heute begeistert das Bauhaus unzählige Menschen auf der ganzen Welt.

Die vergessenen Frauen des Bauhauses

Christina Mohr hat auf piqd.de einen Artikel der New Yorker Kunst-Journalistin Jillian Billard kuratiert. In “The Other Art History: The forgotten women of Bauhaus” stellt sie verschiedene Künstlerinnen der Bauhaus-Zeit vor.

Ich finde generell, dass aus vielen Kunstrichtungen die Frauen außen vor gelassen werden. […] Es wird sich dann konzentriert auf die großen männlichen Namen und die Frauen tauchen nicht auf. Und beim Bauhaus ist es tatsächlich ganz ähnlich gewesen. Das finde ich interessant und auch wichtig, dass die Frauen um die es geht, wenn auch sehr spät, entdeckt werden können. – Christina Mohr, piqerin bei piqd.de

Die “Frauen-Klasse”

Walter Gropius’ Idee einer interdisziplinären Lehre an der alle unabhängig von Herkunft oder Geschlecht teilhaben sollten, beschreibt Jillian Billard in ihrem Artikel als sehr fortschrittlich. Dass sowohl Männer als auch Frauen am Bauhaus studieren durften heißt allerdings nicht, dass Frauen dort auch gleichberechtigt behandelt wurden.

Den Frauen wurde schon erlaubt, dass sie sich am Handwerk beteiligen. Aber bitte doch dann schon in den für sie vorbestimmten Bereichen. […] Und dann gab es eben eine Weberei-Klasse, die ne Zeit lang sogar Frauen-Klasse hieß. Und eigentlich war es tatsächlich so, dass eben viele Frauen, die vielleicht auch andere Sachen machen wollten, dann erstmal so ein bisschen in die Web-Werkstatt abgeschoben wurden. – Theresia Enzensberger, Autorin des Bauhaus-Romans “Blaupause”

Anni Albers

Eine dieser Frauen war Anni Albers, die ursprünglich Malerei studieren wollte. In der Webklasse hat sie sich allerdings sehr wohl gefühlt und das Handwerk für sich entdeckt. Im Bauhaus sollte die Grenze zwischen Kunst und Handwerk aufgeweicht werden. Bis heute werden Kunst und Handwerk aber nach wie vor noch häufig getrennt betrachtet.

Die wenigen Arbeiten, die in Deutschland in Museumssammlungen sind, sind eigentlich alle in Design-Sammlungen. Aber für war für uns, sowohl für die Tate als auch für die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, ein wichtiger Schritt weil wir gesagt haben, wir wollen sie jetzt wirklich explizit in einem Museum für moderne Kunst zeigen. – Maria Müller-Schareck, Kuratorin in der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen

Die Anni Albers Ausstellung der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen ist noch bis zum 09. September 2018 in der K20 in Düsseldorf zu sehen, bevor sie dann ab Oktober in die Tate Modern in London umzieht.

detektor.fm-Moderatorin Isabel Woop hat sich zusammen mit Kuratorin Maria Müller-Schareck die Ausstellung zu Anni Albers angeschaut. Außerdem hat sie mit Jillian Billard und Theresia Enzensberger über die Rolle der Frau zu Zeiten des Bauhauses gesprochen. Und darüber, was sich bis heute verändert hat.

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piqd THEMA #59
Das Bayerische Polizeiaufgabengesetz (PAG)

piqd THEMA #59

Das Bayerische Polizeiaufgabengesetz (PAG)

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“Wir hatten die niedrigste Kriminalitätsbelastung seit 30 Jahren.” verkündete der bayerische Innenminister Joachim Herrmann unlängst in Bezug auf die Kriminalstatistik 2017. Trotzdem legte die Bayerische Staatsregierung eine Novellierung des Polizeiaufgabengesetzes (PAG) vor, die mit der Mehrheit des CSU am 15. Mai 2018 im Bayerischen Landtag verabschiedet wurde.

Knapp eine Woche zuvor, am 09. Mai 2018, luden wir zum piqd Salon aktuell Vertreter der politischen Lager und der Polizei sowie der Gewerkschaft der Polizei ein, um mit Ihnen über das PAG zu sprechen und zu diskutierten.

piqd-Podcaster Florian Schairer moderierte die Runde mit

  • Andreas Lorenz, MdL, CSU, AK Innere Sicherheit
  • Prof. Dr. Thomas Petri, Bayerischer Landesbeauftragter für den Datenschutz
  • Peter Schall, Landesvorsitzender der Gewerkschaft der Polizei in Bayern
  • Prof. Dr. Wilhelm Schmidbauer, Landespolizeipräsident Bayern
  • Katharina Schulze, MdL, Die Grünen, Spitzenkandidatin für die Landtagswahl
und stellte diese Fragen: Warum ist im sichersten Bayern seit 30 Jahren eine Novellierung des ohnehin schon offensichtlich funktionalen Polizeiaufgabengesetzes nötig? Was bringt das neue Gesetz und wem? Warum will die CSU diese Neuerung, gerade jetzt, im Wahljahr? Was sind die Risiken, die konkreten Veränderungen, was haben wir als bayerische Bürger insgesamt zu erwarten?

Musik: Zava_instrumental_Obo-è! by ZAVAPRODUZIONI

Redaktion, Moderation, Schnitt: Florian Schairer Musikredaktion und Sound Design: Florian Schairer

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piqd THEMA #37
re:publica 2017: Von Elektrozahnbürsten und Stromhandel am Gartenzaun

piqd THEMA #37

re:publica 2017: Von Elektrozahnbürsten und Stromhandel am Gartenzaun

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Zur re:publica stellen wir euch ausgewählte Vorträge unserer piqer vor – in kurz und knackig. Ralph Diermann piqt für Klima und Wandel. Er hat einen Vortrag zur Zukunft des Stromhandels gehalten und erklärt, wie eine sogenannte Blockchain helfen kann.

Der Energiejournalist sagt: "Beim Strom ist das Angebot so groß wie einst in einem Konsum der DDR. Kunden können zwischen konventionellem und grünem Strom wählen. Das war’s. Doch das könnte sich über kurz oder lang ändern – dank Blockchain." Was Blockchain eigentlich ist und was das mit elektrischen Zahnbürsten zu tun hat - Ralph Diermann erklärt es in dieser kurzen Folge zur #rp17.

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piqd THEMA #36
re:publica 2017: Digitaler Kapitalismus und das Bedingungslose Grundeinkommen

piqd THEMA #36

re:publica 2017: Digitaler Kapitalismus und das Bedingungslose Grundeinkommen

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Bild von Andi Weiland

Zur re:publica stellen wir euch ausgewählte Vorträge unserer piqer vor – in kurz und knackig. Magdalena Taube piqt für Medien und Gesellschaft, sowie Politik und Netz. Sie hat eine kontroverse Diskussion über das Bedingungslose Grundeinkommen moderiert.

Die Diskussion, die auf Englisch stattgefunden hat, fragte nach den Vor- und Nachteilen, die ein Bedingunsloses Grundeinkommen mit sich bringen würde. Dmytri Kleiner war hier ein harscher Kritiker der Idee, die er für neoliberal hält. Anstatt pauschal jedem Menschen Geld zu geben, will er, dass Soziale Sicherung, Essen, ein Dach über dem Kopf und gesellschaftliche Teilhabe politisch organisiert werden. Meera Zaremba hingegen gibt Leuten schon heute ein Jahr lang 1.000 Euro monatlich - bedingungslos. Sie sieht darin eine große Chance. Der dritte Diskussionteilnehmer, Timo Daum, betont vor allem die Verwerfungen in der Arbeitswelt, die mit der Digitalisierung einhergehen. Die Kontroverse packte auch das Publikum, dass sich mit Verve in die Debatte einmischte. Magdalena Taube fasst die wichtigsten Punkte im Gespräch mit Katrin Rönicke zusammen.

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piqd THEMA #35
re:publica 2017: Von AfD-Troll bis Zeppelinfetisch

piqd THEMA #35

re:publica 2017: Von AfD-Troll bis Zeppelinfetisch

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Zur re:publica stellen wir euch ausgewählte Vorträge unserer piqer vor - in kurz und knackig. Moritz Hoffmann vom Kanal "Zeit und Geschichte" hat mit seiner Kollegin Charlotte Jahnz einen Vortrag zu den Geschichtsbildern im Netz gehalten.

"Wir dachten, das Netz wäre Information, dabei ist es Formation. Auch, was Geschichtsbilder angeht. Ob rechts, ob links, ob Fußballfan: Im Netz bilden sich geschlossene Geschichtsbilder, die wir betrachten und auflösen wollen." Um diese Geschichtsbilder zu finden, haben sich Moritz und Charlotte tief in Facebook-Gruppen und Gutefrage-Foren eingewühlt. In ausgesuchten Beispielen zeigen sie, dass die geschichtliche Bildung, die im Netz zutage tritt, oft einiges zu Wünschen übrig lässt. Wie kann man jedoch damit umgehen?

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piqd THEMA #34
Michaela Maria Müller über Erinnerung

piqd THEMA #34

Michaela Maria Müller über Erinnerung

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Michaela Maria Müller, geboren in Dachau, arbeitet gerade an einem Buch über ihren Heimatort: Sie führt Gespräche mit Holocaust-Überlebenden und versucht, das Schweigen wenn nicht zu überwinden, so wenigstens zu verstehen.

"Die Straße, die ich in meiner Schulzeit vier, fünf Jahre lang überquert habe, sie war sehr breit - dort waren die Gleise, die zum Konzentrationslager führten." Mit ihrer Familie oder in der Dachauer Schule hat Michaela Müller darüber nicht viel gesprochen: Der Umgang mit Erinnerung ist schwierig, sagt sie.

Michaela Müller hat vor einigen Jahren auch eine Reise nach Somalia und das Nachbarland Somaliland gemacht: Über ihre Erfahrungen dort erzählt sie, von Bürokratie und den vielen Buchmessen, die auf dem afrikanischen Kontinent seit kurzem wie Pilze aus dem Boden schießen.

veröffentlicht von Redaktion in piqd THEMA