31. Dezember 2016
nach Katrin Rönicke
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piqd016 #33c3 mit Kübra Gümüsay, Natalie Mayroth und Michael Seemann

Auf dem 33. Chaos Communication Congress in Hamburg liefen auch ein paar piqer herum. Katrin mit dreien von ihnen für diesen Videocast gesprochen: Mit Michael Seemann aka mspro über die Talks auf dem Congress, Populismus und, Stereotype. Mit Kübra Gümüsay und Natalie Mayroth über Feminismus, Social Media, die Atmosphäre auf dem Congress, Hass im Netz, Kommunikation und Liebe.

Links:
Kübra: https://www.piqd.de/users/kuebra.guemuesay
Natalie: https://www.piqd.de/users/natalie.mayroth
Michael: https://www.piqd.de/users/michael.seemann

25. November 2016
nach Katrin Rönicke
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piqd011 “Es ist ganz simpel”: Feminismus schafft Freiheit

Theresia Enzensberger, Herausgeberin des Block Magazins, das kürzlich mit dem “Lead Award 2016” geehrt wurde, erzählt im Gespräch mit Katrin Rönicke von ihren Zugängen und ihren Medienkonsum, um die Welt freier, gerechter und besser zu machen. Denn nichts anderes – so ihre Meinung – ist Feminismus: Freiheit für alle, Frauen wie Männer, jenseits der Geschlechter-Stereotype, die bloß einengen.

Intersektional denkt sie, weil sie nicht nur das Geschlecht in den Blick nehmen will, sondern auch fragt, warum eine muslimische Frau nicht einen Burkini tragen sollte oder, wie eigentlich Frauen, die sich keine Kinderbetreuung leisten könnten und weniger Privilegierte Männer gesellschaftliche Chancen, etwa in der Arbeitswelt, wahrnehmen können sollen – Fragen, auf die man in Sheryl Sandbergs “Lean In” jedenfalls keine Antworten finden konnte. Und in den immer wieder aufflammenden Feuilleton-Debatten genausowenig. Theresia Enzensberger liest deswegen auch viel lieber Laurie Penny oder Margarete Stokowski. Sie betont die Bedeutung unabhängier Medien und Blogs in ihrem Medienkonsum, denn so können endlich auch einmal andere Stimmen gehört werden.

14. November 2016
nach Katrin Rönicke
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piqd010 President-Elect Donald Trump

Es ist nicht ganz einfach, zu verstehen, was passiert ist – auch Hakan Tanriverdi, Journalist der Süddeutschen, der in New York lebt, sortiert noch seine Informationen und maßt sich nicht etwa an, uns und der Welt nun alles zu erklären.

Aber er kann gut zusammenfassen, welche Mechanismen und Themen sowohl im Wahlkampf, als auch bei der Wahl selbst eine Rolle gespielt haben: Da ist zum einen die Sache mit den sogenannten “Filterblasen” – Räume im Netz und in der Gesellschaft, in denen wir nur hören und diskutieren, was wir ungefähr sowieso selbst denken. Da ist aber auch die Frage, inwieweit russische Hacker Einfluss auf die Wahl zur mächtigsten Frau oder zum mächtigsten Mann der Welt genommen haben – und was erwartet uns wohl 2017 bei der Bundestagswahl?

Hakan erklärt außerdem, was es mit dem vielgeschmähten Begriff des “Establishments” auf sich hat. Warum konnte Donald Trump Stimmungen einer von der Politik frustrierten Gruppe von Menschen besser einfangen, als die Demokraten, die doch viel mehr für Gerechtigkeit stehen müssten?

4. November 2016
nach Barbara Streidl
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piqd008 Ich mag Hillary Clinton

Warum schwule Männer einen ähnlichen Hang zum Feminismus verspüren wie viele Frauen, erklärt Daniel Schreiber gleich zu Anfang:

„Das Erleben von Ausgrenzung und alltäglicher Benachteiligung ist sehr wichtig für das Verständnis.“

Daniel Schreiber ist bei piqd sehr aktiv im Kanal “Feminismen”, und besonders geht es ihm um den Präsidentschaftskampf. Daniel ist Fan von Hillary Clinton, von ihrer Politik und ihrer Durchhaltekraft. Schon bei den Vorwahlen ist ihm klar geworden, wie sehr es darum geht, dass Hillary Clinton eine Frau ist.

“Die Republikaner haben Milliarden von Dollar ausgeben, um Geschichten zu finden und zu fabrizieren, in die Welt zu setzen, um sie zu zerstören: Hillary Clinton.“

Warum es schwer ist, darüber zu sprechen, und warum es doch immer wieder geschieht – positiv wie negativ – darum geht es in der achten Folge des piqd Podcasts.