<p class="individual_name"> Cemile Sahin hat gerade ihr viel besprochenes Debüt „Taxi“ im Korbinian Verlag veröffentlicht. </p> <span class="idv-links"> <p class="idv-player-links"> <a href="https://itunes.apple.com/de/podcast/piqd-hintergrund-detektor-fm/id1238605774?mt=2">Apple Podcasts</a> | <a href="https://detektor.fm/serien/piqd">Deezer</a> | <a href="https://www.google.com/podcasts?feed=aHR0cHM6Ly9kZXRla3Rvci5mbS9mZWVkcy9waXFkLXBvZGNhc3QtbWFnYXppbi8%3D">Google Podcasts</a> | <a href="https://open.spotify.com/show/1xxa3mlTx1uJNiCyp0mjge">Spotify</a> </p> </span>

Dear Reader #14

Cemile Sahin über Künstler*innen zwischen Bild und Text

 

Apple Podcasts | Deezer | Google Podcasts | Spotify

Cemile Sahin hat gerade ihr viel besprochenes Debüt „Taxi“ im Korbinian Verlag veröffentlicht.

Mit Mascha Jacobs spricht die bildende Künstlerin über die Entstehungsgeschichte des Romans und die konzeptuelle Idee, die die Romanhandlung antreibt: Eine Mutter inszeniert die Rückkehr ihres im Krieg gefallenen Sohnes. Nach einem Script für eine Serie, an dem sie zehn Jahre geschrieben hat. Mit einem Fremden, der ihren Sohn spielt. Was als Film gedacht war, wird ein Roman. Und so stehen in „Taxi“ nicht nur Mutter und (der falsche) Sohn, sondern auch die Konventionen und Formen beider Medien im Fokus.

„Als ich ganz am Anfang über den Roman nachgedacht habe, hatte ich eher Bilder im Kopf nicht Texte oder Textstellen. Danach hab ich es aufgeschrieben. Das mache ich eh viel beim Schreiben, ob daraus jetzt ein Video wird oder ein Text. Ich gehe immer vom Bild aus.“

 

Das Interesse für das Verhältnis von Fakt und Fiktion, Bild und Wort, führt in diesem wilden und empfehlenswerten Buch zu absurden und rührenden Konstellationen. Und leitet auch das Gespräch zwischen Mascha Jacobs und Cemile Sahin immer wieder auf Künstler*innen, die in beiden Medien arbeiten. Sie sprechen über Künstlerbücher, den Rhythmus beim Schreiben und Bild-Text-Collagen.

Cemile Sahin

Cemile Sahin ist bildende Künstlerin. Sie wurde 1990 in Wiesbaden geboren und ist in Deutschland und England groß geworden. Sie studierte zunächst am Central Saint Martins College of Art and Design in London und machte letztes Jahr ihren Abschluss an der Universität der Künste in Berlin. Ihre Arbeiten bewegen sich zwischen Film, Fotografie, Skulptur, Sound und Text. Ihre multimedialen Installationen kreisen um Themen wie Erinnerung und Geschichte – und wie diese dargestellt werden können. In Center Shift einer mehrteiligen Miniserie, an der Cemile Sahin gerade arbeitet, inszeniert sie einen Mord immer wieder neu. Jede der Darsteller*innen will den Mord begangen haben. Ob er wirklich stattgefunden hat und wer ihn begangen hat, bleibt auch hier offen.

Posted by Mascha Jacobs

Schreibe einen Kommentar