<p class="individual_name"> Mascha Jacobs trifft den Schriftsteller Eckhart Nickel. Die beiden sprechen über seine Lieblingsbücher und die Kathmandu-Bibliothek. </p> <span class="idv-links"> <p class="idv-player-links"> <a href="https://itunes.apple.com/de/podcast/piqd-hintergrund-detektor-fm/id1238605774?mt=2">Apple Podcasts</a> | <a href="https://detektor.fm/serien/piqd">Deezer</a> | <a href="https://www.google.com/podcasts?feed=aHR0cHM6Ly9kZXRla3Rvci5mbS9mZWVkcy9waXFkLXBvZGNhc3QtbWFnYXppbi8%3D">Google Podcasts</a> | <a href="https://open.spotify.com/show/1xxa3mlTx1uJNiCyp0mjge">Spotify</a> </p> </span>

Dear Reader #16

Eckhart Nickel über seine Lieblingsbücher und die Kathmandu-Bibliothek

 

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Mascha Jacobs trifft den Schriftsteller Eckhart Nickel. Die beiden sprechen über seine Lieblingsbücher und die Kathmandu-Bibliothek.

Eckhart Nickel, der Detektiv

Eckhart Nickel, 1966 in Frankfurt am Main geboren, ist bereits zu Schulzeiten ein begeisterter Leser gewesen. Nach der obsessiven Lektüre von Büchern in seiner Jugend – im Gespräch erinnert er sich an Detektivgeschichten und philosophische Grundlagenwerke – und der stilisierten Verehrung eines Deutschlehrers, war auch die Studienwahl klar.

Nickel hat Kunstgeschichte und Literatur in Heidelberg und New York studiert. 2000 debütierte er mit dem Erzählband „Was ich davon halte“. Zuvor war er noch am popliterarischen Quintett „Tristesse Royal“ beteiligt. Texte, die er seither für viele Feuilletons und Magazine geschrieben hat, stehen der Literatur näher als dem Journalismus. Er ist auf Stil- und Geschmacksfragen spezialisiert, schreibt Parfumrezensionen, Texte über Mode, das Schöne, Ästhetik und Skurrilitäten.

Die Kathmandu-Bibliothek

Mit dem Schriftsteller Christian Kracht hat er Reiseberichte verfasst und eine zeitlang aus Kathmandu, Nepal, die Literaturzeitschrift „Der Freund“ herausgegeben. Nach vielen Jahren im Ausland ist er seit einiger Zeit zurück in seiner Heimatstadt Frankfurt am Main. Und mit ihm auch die ominöse Kathmandu-Bioblithek.

2018 ist sein Romandebüt „Hysteria“ bei Piper erschienen. Ein eleganter, intertextueller, unheimlicher und lustiger Roman, der von der Hypersensibilität des Protagonisten und dem ersten Satz angetrieben wird: „Mit den Himbeeren stimmt etwas nicht.“ Sein Roman ist eine Detektivgeschichte, ein Liebesroman, eine kulinarische Dystopie, ein Schauerroman und eine Liebeserklärung an die Literatur. Auch einer seiner hier vorgestellten Lieblingsromane „Der Zauberberg“ von Thomas Mann spielt eine Rolle in „Hysteria“. Außerdem stellt Nickel Donna Tartts “Die Geheime Geschichte” und „Eine Handvoll Staub“ von Evelyn Waugh vor.

Nickels Humor, die Lust an „mehrfach rückgekoppelten Inszenierungen“ (Niels Werber) und seine Begeisterung für Literatur machen ihn zu einem sehr angenehmen Gesprächspartner. Es geht in diesem Gespräch um Satzanfänge, Rituale des Lesens, Selbststilisierungen, Düfte, Figurennamen, Kapitelüberschriften, Stil und die Verzauberung des Lebens durch die Darstellung in der Literatur.

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