<p class="individual_name"> Dieses Mal ist Jovana Reisinger zu Gast. Sie spricht mit Mascha Jacobs über ihre Lieblingsbücher, ihren neuen Roman "Spitzenreiterinnen" und das Schreiben. </p> <span class="idv-links"> <p class="idv-player-links"> <a href="https://itunes.apple.com/de/podcast/piqd-hintergrund-detektor-fm/id1238605774?mt=2">Apple Podcasts</a> | <a href="https://detektor.fm/serien/piqd">Deezer</a> | <a href="https://www.google.com/podcasts?feed=aHR0cHM6Ly9kZXRla3Rvci5mbS9mZWVkcy9waXFkLXBvZGNhc3QtbWFnYXppbi8%3D">Google Podcasts</a> | <a href="https://open.spotify.com/show/1xxa3mlTx1uJNiCyp0mjge">Spotify</a> </p> </span>

Dear Reader #35

Jovana Reisinger – An Oberflächen abarbeiten

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Dieses Mal ist Jovana Reisinger zu Gast. Sie spricht mit Mascha Jacobs über ihre Lieblingsbücher, ihren neuen Roman "Spitzenreiterinnen" und das Schreiben.

Jovana Reisinger ist 1989 in München geboren, heute ist sie Autorin, Filmemacherin und vieles mehr. Nach einem Abschluss in Kommunikationsdesign hat sie Drehbuch und Dokumentarfilmregie an der Hochschule für Fernsehen und Film München studiert.

Immer feministisch

Schon während ihres Studiums hat sie eine Vielzahl an Filmen und Musikvideos gedreht und ihren Debütroman „Still halten“ im Verbrecher Verlag veröffentlicht. Zuletzt hat sie für ihre erste Einzelausstellung in der Kunsthalle Osnabrück die sechsteilige Talkshowreihe „Men in Trouble“ realisiert und ihren Roman „Spitzenreiterinnen“ ebenfalls im Verbrecher Verlag veröffentlicht – ein Episodenroman. Neun Frauen, die die Namen von Frauenzeitschriften tragen, sind die erschöpften und mutigen Protagonistinnen in diesem von Gewalt und Körperzwängen beherrschten Gesellschaftsroman. Die Gewalt geht oft von Männern aus, aber macht auch vor Frauenfreundschaften nicht Halt.

Ihre Arbeiten in den unterschiedlichen Künsten haben gemeinsam, dass sie Macht und Status, die patriarchale Leistungsgesellschaft, Geschlechterrollen und Schönheitsstandards kritisch und humorvoll zum Thema machen. Missglückte Kommunikationen und Künstlichkeit spielen auch oft eine Rolle.

Dieser Konkurrenzkampf ist für mich nach wie vor ein wichtiges Thema. Den finde ich in der Filmwelt und Literaturwelt interessant. Diese Solidarität, die man sich ja eigentlich wünscht, diese Schwesternschaft, die dann aber ganz oft nicht über Klassismus hinauskommt. Oder den weißen Feminismus nicht hinterfragen kann. –  Jovana Reisinger

Im Gespräch mit Mascha Jacobs geht es neben der Lesesozialisation von Jovana Reisinger um Solidarität, Schonungslosigkeit, das Aufwachsen auf dem Land, Formbewusstsein und Antiheimat. Die mitgebrachten Lieblingstexte sind „Der Geliebte“ (dtv) von Angelika Schrobsdorf, „Heilig Blut“ (Verbrecher Verlag) von Gisela Elsner und „Toni und Moni oder: Eine Anleitung zum Heimatroman“ (Kremayr-Scheriau) von Petra Piuk.

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