<p class="individual_name"> Mascha Jacobs und Heike Geißler sprechen über ihre liebsten autofiktionalen Bücher und darüber, warum sie mit dem Begriff Autofiktion eigentlich gar nicht so viel anfangen können. </p> <span class="idv-links"> <p class="idv-player-links"> <a href="https://itunes.apple.com/de/podcast/piqd-hintergrund-detektor-fm/id1238605774?mt=2">Apple Podcasts</a> | <a href="https://detektor.fm/serien/piqd">Deezer</a> | <a href="https://www.google.com/podcasts?feed=aHR0cHM6Ly9kZXRla3Rvci5mbS9mZWVkcy9waXFkLXBvZGNhc3QtbWFnYXppbi8%3D">Google Podcasts</a> | <a href="https://open.spotify.com/show/1xxa3mlTx1uJNiCyp0mjge">Spotify</a> </p> </span>

Dear Reader #43

Leben oder Schreiben? – Heike Geißler über autofiktionale Literatur

Apple Podcasts | Deezer | Google Podcasts | Spotify

Mascha Jacobs und Heike Geißler sprechen über ihre liebsten autofiktionalen Bücher und darüber, warum sie mit dem Begriff Autofiktion eigentlich gar nicht so viel anfangen können.

Zu Gast: Heike Geißler …

… ist diese Woche auf dem feministischen Literaturfestival Insert Female Artist in Köln dabei. Dort nimmt sie zusammen mit Mascha Jacobs am digitalen Lesekreis zu „How a Person should be“ von Sheila Heti teil, den das Festival in Kooperation mit dem Literaturblog 54books organisiert. Da sprechen Heike Geißler und Mascha Jacobs dann kritisch über Autofiktion und den Erfolg des Genres.

Zur Vorbereitung haben sich die beiden in einer Sonderfolge von Dear Reader über ihre autofiktionalen Lieblingsbücher unterhalten. Es geht um Gertrude Steins „The Autobiography of Alice B. Toklas“, Helga M. Nowaks „Die Eisheiligen“, Édouard Levés „Autoportrait”, “ I love Dick“ von Chris Kraus und Kate Zambrenos „Drifts. A Novel“. Um Dilek Güngörs „Vater und Ich“, Hèlène Cixous „Three Steps on the Ladder of Writing“ und „Im Stein“ von Christa Wolf. Und natürlich sprechen sie auch über „Saisonarbeit“ von Heike Geißler selbst, DAS Lieblingsbuch von Mascha Jacobs.

Wir sprechen jetzt über Autofiktion, aber autonarrative Texte, die persönlich sind und auch häufig von Frauen geschrieben wurden, die gibt es schon sehr lange. – Heike Geißler

Es ist ein langes Gespräch über Lieblingstexte, aber auch eine Kritik am Sammelbegriff der Autofiktion geworden. Mascha Jacobs und Heike Geißler diskutieren, wie der Begriff innerhalb der Literaturgeschichte immer wieder ab- und aufgewertet wurde. Sie fragen, wie das Nachdenken über weibliche „Bekenntnisse“, die Sehnsucht nach Authentizität und nach kleinen Formen mit einer Literatur zusammenhängen, bei der Leben und Schreiben sich nicht trennen lassen. Außerdem erfahrt ihr, was das alles mit Mut, Scham und Ermächtigung zu tun hat und welche formalen Entscheidungen an der Wahrheit kratzen.

Schreibe einen Kommentar