<p class="individual_name"> Im Kernbereich Jakartas leben derzeit etwa 9,5 Millionen Menschen. Weite Teile der Stadt liegen bereits jetzt unter dem Meeresspiegel. Stärker als viele andere Städte droht Jakarta im Meer zu versinken. </p> <span class="idv-links"> <p class="idv-player-links"> <a href="https://itunes.apple.com/de/podcast/piqd-hintergrund-detektor-fm/id1238605774?mt=2">Apple Podcasts</a> | <a href="https://detektor.fm/serien/piqd">Deezer</a> | <a href="https://www.google.com/podcasts?feed=aHR0cHM6Ly9kZXRla3Rvci5mbS9mZWVkcy9waXFkLXBvZGNhc3QtbWFnYXppbi8%3D">Google Podcasts</a> | <a href="https://open.spotify.com/show/1xxa3mlTx1uJNiCyp0mjge">Spotify</a> </p> </span>

piqd HINTERGRUND #17

Das Meer steigt, der Boden sinkt

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Im Kernbereich Jakartas leben derzeit etwa 9,5 Millionen Menschen. Weite Teile der Stadt liegen bereits jetzt unter dem Meeresspiegel. Stärker als viele andere Städte droht Jakarta im Meer zu versinken.

Jakarta versinkt

"Das Eindrücklichste war ein Fischerviertel. Das ist ein Slum, die Menschen da wohnen in Bretterbuden. Die liegen unter dem Wasserspiegel und sind mit Holzstegen verbunden. Die Menschen leben da also quasi im Wasser." Nina Belz hat sich das Problem in Jakarta angeschaut.

Bisher wurden nur behelfsmäßige Maßnahmen umgesetzt. Dort, wo die Gefahr der Überflutung am höchsten ist, werden eilig Mauern gebaut und Sandsäcke ausgelegt. Ein “großes, ganzheitliches Schutzkonzept” gebe es noch nicht, sagt Nina Belz.

Die Stadt sieht sich weiteren Problemen ausgesetzt: Illegale Wasserpumpen versorgen zwar die Bevölkerung mit Trinkwasser, tragen aber gleichzeitig zum Absinken des Bodens bei. Es gibt kein funktionierendes Entsorgungssystem, nur Grundzüge einer Kanalisation, weshalb Flüsse und Staubecken zu Kloaken werden. Die Regierung sucht fieberhaft nach Lösungen, letztlich fehlt aber auch das Geld, um alle Problemen zu beseitigen.

Das war eine Kurz-Ausgabe vom piqd-Hintergrund. Durch den Podcast führt Florian Schairer.

veröffentlicht von Max

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