<p class="individual_name">Unser Streifzug durch das große Thema Eigentum führt uns in die verschiedensten philosophischen, lebenspraktischen und wirtschaftlichen Gefilde. Wir fragen uns, was Eigentum eigentlich ist, wie Philosophen Privateigentum rechtfertigt haben, wann Gemeineigentum eine gute Idee ist und ob die aktuellen Enteignungsinitiativen eine gute Idee sind. Am Ende streifen wir noch das Überthema Ungleichheit.</p>

piqd WIRTSCHAFT #6

Eigentum

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Unser Streifzug durch das große Thema Eigentum führt uns in die verschiedensten philosophischen, lebenspraktischen und wirtschaftlichen Gefilde. Wir fragen uns, was Eigentum eigentlich ist, wie Philosophen Privateigentum rechtfertigt haben, wann Gemeineigentum eine gute Idee ist und ob die aktuellen Enteignungsinitiativen eine gute Idee sind. Am Ende streifen wir noch das Überthema Ungleichheit.

Wir haben unser Gespräch anhand dieser vier Fragen gegliedert:

  • Was ist eigentlich Eigentum?
  • Wie lässt sich Privateigentum rechtfertigen?
  • Wann macht Privateigentum Sinn und wann Gemeineigentum?
  • Sind Enteignungen ein moderates Mittel, um den Wohnungsmarkt zu entspannen und der gesellschaftlichen Ungleichheit entgegenzuwirken?

veröffentlicht von Moritz

4 comments

Sebastian Gallehr

Es fehlt mir bei der Diskussion die Perspektive der Commons als Alternative des Privateigentums. Elinor Ostrom hat in ihrem Nobelpreis ausgezeichneten Werk Governing the Commons die hier in diesem Podcast beschriebene Tragik der Übernutzung von Gemeinschaftseigentum z.B. eindrucksvoll hinterfragt.

Hallo Sebastian,
vielen Dank für dein Feedback. Den Namen hätten wir wahrscheinlich nennen können. Zufällig ist sie die einzige Nobelpreisträgerin, die ich mal persönlich gesehen habe. Es ist schon ein Weilchen her, dass ich mich genau damit beschäftigt habe, was sie gesagt hat. Wenn ich mich aber richtig erinnere, sagt sie eigentlich genau das, was wir auch in der Diskussion über Genossenschaften sagen: Gemeineigentum funktioniert gut, wenn es klare Regeln für die Nutzung gibt. Welchen Aspekt ihres Werkes vermisst du?

Wenn man nicht viel über den Wiener Wohnungsmarkt weiß, sollte man etwas vorsichtiger sein mit flapsigen Kommentaren. Wien ist kein Paradies, aber nicht so chlichehaft dumpfbackig, wie es so nebenbei anekdotenhaft diskreditiert wird. Es würde sich lohnen, ein ganz klein wenig genauer hinzuschauen.

Hallo Harald,
danke für deinen Kommentar. Wir wollten den Wiener Wohnungsmarkt nicht als dumpfpackig hinstellen. Blöd, wenn das so rübergekommen ist. Der Punkt von Juri war, dass die billigen Mieten in Wien auch nicht ohne Nebeneffekte zu haben sind. Deswegen die Anekdote mit dem wohlsituierten Anwalt. Auf welchen Aspekt hätten wir genauer hinschauen müssen? Als Münchner blicke ich immer mit großem Interesse auf Wohnungsmärkte, die ohne unsere hier absurd hohen Mieten auskommen.
Gruß aus München
Moritz

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