<p class="individual_name">piqd Wirtschaft ist unser neuer Podcast über die großen Fragen der Wirtschaft. In unserer zweiten Episode sprechen wir über Staatsverschuldung, welche Argumente gegen eine Schuldenaufnahme sprechen und wann ein Staat Schulden machen sollte.</p> <span class="idv-links"> <p class="idv-player-links"><a href="https://podcasts.apple.com/de/podcast/piqd-wirtschaft/id1457864164">Google Podcasts</a> | <a href="https://open.spotify.com/show/3nIIPxc5gOuffdZVAT7Ykt">Spotify</a></p> </span>

piqd WIRTSCHAFT #2

Staatsverschuldung

Apple Podcasts | Deezer | Google Podcasts | Spotify

piqd Wirtschaft ist unser neuer Podcast über die großen Fragen der Wirtschaft. Hier sprechen wir nicht direkt über tagesaktuelle Wirtschaftsnachrichten, sondern wollen dabei helfen, die großen Themen zu verstehen, die unsere Gesellschaft umtreiben.

Wir sind:

Georg Wallwitz, kuratiert im piqd-Kanal “Volk und Wirtschaft”, ist Inhaber einer Vermögensverwaltung und Autor zweier Bücher.

Moritz Orendt ist Marketing-Beauftragter bei piqd und interessiert an vielen Fragen der VWL und der Philosophie. Deswegen hat er dies einmal studiert.

In unserer zweiten Episode sprechen wir über Staatsverschuldung und versuchen Antworten auf verschiedene Fragen zu finden:

  1. Was fällt alles unter Staatsverschuldung?
  2. Wie hoch ist die Staatsverschuldung in Deutschland, runtergerechnet auf jeden Bürger?
  3. Wie nimmt ein Staat Schulden auf? Wie funktioniert das konkret?
  4. Welche Staaten haben wie hohe Schulden?
  5. Ist Staatsverschuldung ein modernes Phänomen oder gibt es das auch schon in der Antike?
  6. Was passiert, wenn ein Staat seine Schulden nicht mehr bezahlen kann?
  7. Gibt es Argumente für einen Staat, Schulden aufzunehmen?
  8. Was sind die Argumente dagegen?
  9. Gibt es einen Grad der Verschuldung, der noch vertretbar ist?

Wir haben die Folge schon im Dezember produziert und wollten sie gemeinsam mit der neuen Website veröffentlichen. Wie so oft braucht so ein Website-Relaunch länger als gedacht.

veröffentlicht von Moritz

2 comments

Michael Stöcker

Vielen Dank für die tolle Reihe zur Ökonomie. Weiter so!

Aber in einem Punkt muss ich Ihnen doch dezidiert widersprechen. Es geht um die Einschätzung der Staatsverschuldung hinsichtlich der Generationengerechtigkeit (ab Minute 26). Was Sie beide hierbei vergessen haben ist die Tatsache, dass zu jeder Verbindlichkeit/Schuld immer auch die korrespondierende Forderung/Geldvermögen gehört. Sofern der Staat also überwiegend bei seinen eigenen Bürgern/Banken/Versicherungen verschuldet ist (also insbesondere Länder mit Leistungsbilanzüberschüssen wie Deutschland und Japan) werden nicht nur die Schulden vererbt, sondern in exakt gleicher Höhe die korrespondierenden Geldvermögen. Der einseitige Blick ausschließlich auf die Schulden führt in die Irre.

Richtig ist allerdings, dass diese Geldvermögen sehr ungleich verteilt sind und die Zinszahlungen diese Ungleichheit weiter verstärken. Insofern ist die Staatsverschuldung bei Ländern mit einer positiven oder ausgeglichenen Leistungsbilanz kein Generationenproblem, sondern vielmehr ein Verteilungsproblem.

Was es mit den Schulden auf sich hat, hatte ich vor einiger Zeit mal hier erläutert: https://zinsfehler.com/2014/10/27/schuldmythen-und-das-dilemma-der-schwarzen-null/

LG Michael Stöcker

Vielen Dank für den Kommentar. Freut mich, dass unsere Reihe gefällt.

Danke für die Ergänzung! Sehr interessanter Punkt, an den ich nicht gedacht habe!

LG
Moritz Orendt

Schreibe einen Kommentar