11. Mai 2017
nach Katrin Rönicke
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piqd036 re:publica 2017: Digitaler Kapitalismus und das Bedingungslose Grundeinkommen

Die Diskussion, die auf Englisch stattgefunden hat, fragte nach den Vor- und Nachteilen, die ein Bedingunsloses Grundeinkommen mit sich bringen würde. Dmytri Kleiner war hier ein harscher Kritiker der Idee, die er für neoliberal hält. Anstatt pauschal jedem Menschen Geld zu geben, will er, dass Soziale Sicherung, Essen, ein Dach über dem Kopf und gesellschaftliche Teilhabe politisch organisiert werden. Meera Zaremba hingegen gibt Leuten schon heute ein Jahr lang 1.000 Euro monatlich – bedingungslos. Sie sieht darin eine große Chance. Der dritte Diskussionteilnehmer, Timo Daum, betont vor allem die Verwerfungen in der Arbeitswelt, die mit der Digitalisierung einhergehen. Die Kontroverse packte auch das Publikum, dass sich mit Verve in die Debatte einmischte. Magdalena Taube fasst die wichtigsten Punkte im Gespräch mit Katrin Rönicke zusammen.