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piqd HINTERGRUND #13
TRANSformation

piqd HINTERGRUND #13

TRANSformation

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In diesem piqd HINTERGRUND geht es um Clickworking, deutsche Waffenexporte und eine TRANSformation. Die Gäste von Florian Schairer in der dreizehnten Folge: Laura Meschede, Philipp Grüll und Christina Wolf.

Clickworking und die Zukunft der Arbeit

Laura Meschede hat es selbst ausprobiert: Die Journalistin hat für drei Monate als Clickworker bei Amazon Mechanical Turk gearbeitet, sich mit “Turkern” auf der ganzen Welt ausgetauscht und ein paar sogar in Indien besucht. Was macht die Arbeit aus, für wen lohnt sich Clickworking und wer sind die Menschen, die “clickworken”? In ihrer Reportage für das Magazin der Süddeutschen Zeitung geht sie der Frage nach, ob das tatsächlich die Zukunft der Arbeit ist.

"Man muss die digitale Entwicklung und den Verlust von Arbeitsrechten voneinander trennen – denn Clickworking ist auch mit Arbeitnehmerrechten möglich." Laura Meschede schreibt unter anderem für Süddeutsche Zeitung, taz, Zeit Online und Vice.

Rendite um jeden Preis?

Die Produkte deutscher Waffenhersteller unterliegen strengen Exportregulierungen. Doch was, wenn eine deutsche Firma eine Fabrik auf Sardinien baut, die eine hundertprozentige Tochter des Unternehmens ist? Dann fühlen sich weder deutsche noch italienische Regulierer zuständig, meint der Reporter Philipp Grüll. Gemeinsam mit Karl Hoffmann hat er in der Investigativ-Reportage “Bomben für die Welt” die Geschäftspraktiken eines deutschen Rüstungskonzerns untersucht.

"In Deutschland herrscht eine Doppelmoral [...] und die Politik macht sich dabei nicht ehrlich." Philipp Grüll arbeitet beim Bayerischen Rundfunk und ist Redakteur beim Politikmagazin Report München.

Von Steffi zu Henri

Es ist keine leichte Aufgabe, diese persönliche Geschichte richtig zu erzählen. Christina Wolf hat es geschafft, sie hat die Transformation ihrer besten Freundin Steffi hin zu Henri mit dem Mikrofon begleitet. Herausgekommen ist ein Podcast, der auf Anhieb die Apple Podcast Charts gestürmt und jede Menge positiver Resonanz, auch aus der LGBT-Szene hervorgerufen hat.

"Was ist, wenn deine beste Freundin eigentlich dein bester Freund ist? Ich hab teilweise ein Handy auf den Tisch geknallt und Aufnahme gedrückt, damit wir nicht checken, dass wir aufnehmen. Und das vergisst du." Christina Wolf moderiert beim Bayerischen Rundfunk.

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piqd HINTERGRUND #12 </br> Die Spur führt nach Russland

piqd HINTERGRUND #12
Die Spur führt nach Russland

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Die Spur führ nach Russland

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Hacker im Regierungsnetz, Nazi-Rufe beim Länderspiel und norwegische Reporter, die gegen einen Kinderporno-Ring kämpfen. Unsere Themen im in der zwölften Folge von piqd HINTERGRUND.

Nazi-Rufe bei Länderspiel ohne rechtliche Konsequenzen

Im September 2017 gab es beim Fussball-Länderspiel zwischen Deutschland und Tschechien “Sieg Heil”- und andere Nazirufe. Die Empörung danach war groß. Die Spieler, Bundestrainer Löw, DFB-Offizielle und verschiedene Politiker verurteilten die Vorkommnisse.

"Wir sind auch nicht deren Nationalmannschaft und das sind auch nicht unsere Fans." – Joachim Löw, Fussball-Bundestrainer

„Was passiert jetzt?“, fragten sich danach Sammy Khamis und Niklas Schenk nach den Ankündigungen, es werde Strafverfahren geben. Mit Hilfe der Videoaufnahmen vom Spiel sollte gelingen, die Verantwortlichen zu identifizieren. Konsequenzen bisher? Keine. Keine guten Vorzeichen für die WM 2018 in Russland.

Hacker im Regierungsnetz – Die Spur weist nach Russland

Die Bundesregierung brachte im vergangenen Jahr ein Gesetz auf den Weg, das deutsche Institutionen vor Hacks schützen soll: Das IT-Sicherheitsgesetz. Im Februar kam dann heraus, dass das Regierungsnetz gehackt wurde. IT-Sicherheits-Experte Hakan Tanriverdi hat für die SZ über den Fall berichtet. “Der Finger zeigt nach Russland”, überschrieb er den Artikel. Zwar weisen Indizien auf eine bekannte russische Hackergruppe hin, stichhaltige Beweise zu finden, ist jedoch ein großes Problem. Die Recherche ist aufwendig, Informationen bekommt er oft nur bei persönlichen Treffen.

Norwegische Reporter und australische Polizisten zerstören Kinderporno-Netz

Eineinhalb Jahre haben die norwegischen Journalisten in die Recherche gesteckt, um die Menschen hinter einem Kinderpornografie-Netzwerk im Darknet zu finden. Ein erster Erfolg kam nach ein paar Monaten, als sie einen norwegischen Nutzer der Plattform ausfindig machen und der Polizei melden konnten. Er hatte mit dem Missbrauch eines Elfjährigen angegeben.

"It is really important, not to work on a project like this alone." – Håkon F. Høydal, Einar Otto Stangvik

Einar Stangvik, der vorher als IT-Experte arbeitete, konnte den Server des Netzwerks ausmachen. In Zusammenarbeit mit der australischen Serverfirma fanden die beiden Journalisten heraus, dass eine Spezialeinheit der australischen Polizei hinter der Seite steckte, um Opfer zu retten und Nutzer zur Rechenschaft zu ziehen. Das komplette Gespräch gibt es hier.

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